Diorama – Inventing Illusion

Schirn

  • 06.10.2017. - 21.01.2018

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It was “the brutal and immense magic”, which Charles Baude­laire admired about the dioramas. Conceived by Louis Daguerre in the 19th century as a play­house enlivened with light effects the diorama became the glass display case par excel­lence for presenting knowl­edge in natural history museums. In a unique exhi­bi­tion orga­nized in coop­er­a­tion with the Palais de Tokyo, Paris the SCHIRN high­lights a cultural history of vision. The focus is firmly on the diorama, which is used to present and real­is­ti­cally stage events, stories and settings with the aid of various artistic means. From moder­nity until today the diorama has been a funda­mental source of inspi­ra­tion: an entire series of artists from the 20th and 21st centuries explore this concept of seeing in their works by ques­tioning and decon­structing the illu­sion of reality. The exhi­bi­tion will present impres­sive dioramas and works by artists such as Mark Dion, Isa Genzken, Hiroshi Sugi­moto and Jeff Wall.

An exhi­bi­tion in coop­er­a­tion with the Palais de Tokyo, Paris.


Es war „die brutale und enorme Magie“, die Charles Baude­laire an den Diora­men bewun­derte. Als eine mit Licht­ef­fek­ten belebte Schau­bühne im 19. Jahr­hun­dert von Louis Dagu­erre konzi­piert, wurde das Diorama als Schau­kas­ten aus Glas für Natur­kun­de­mu­seen die Präsen­ta­ti­ons­form von Wissen schlecht­hin. In einer einzig­ar­ti­gen Ausstel­lung beleuch­tet die SCHIRN in Koope­ra­tion mit dem Palais de Tokyo, Paris, eine Kultur­ge­schichte des Sehens. Im Zentrum steht das Diorama, das Ereig­nisse, Geschich­ten und Lebens­räume mit unter­schied­li­chen gestal­te­ri­schen Mitteln wirk­lich­keits­ge­treu insze­niert und rekon­stru­iert.

Von der Moderne bis heute ist das Diorama eine wesent­li­che Inspi­ra­ti­ons­quelle: Eine ganze Reihe von Künst­le­rin­nen und Künst­lern des 20. und 21. Jahr­hun­derts setzen sich in ihren Arbei­ten mit diesem Konzept des Sehens ausein­an­der, indem sie die Illu­sion der Wirk­lich­keit hinter­fra­gen und dekon­stru­ie­ren. Die Ausstel­lung wird beein­dru­ckende Diora­men und Werke von Künst­lern wie Mark Dion, Isa Genz­ken, Hiro­shi Sugi­moto und Jeff Wall präsen­tie­ren.

Eine Ausstel­lung in Koope­ra­tion mit dem Palais de Tokyo, Paris

(Pressetext / Press release)