Akademie der Künste der Welt

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Founded in 2012 by the city of Cologne, the Academy of the Arts of the World is a loose virtual collective of art practitioners – visual artists, musicians, dancers, writers, film-makers, curators – from different backgrounds and continents, as well as a cultural institution and a production platform.

Based in Cologne, a city of migrants, the Academy seeks to move beyond euro-centrist doctrines of cultural history, while attending to the global conditions of post- and neo-colonialism, and avoiding the romance of multiculturalism, globalism, and identity politics. Facing a social and political environment deeply affected by the overwhelming logic of global finance and neoliberal force, the Academy enables and supports practices that address and challenge these very conditions. It supports processes of reflection, intervention, and collaboration that aim at a critical understanding and transformation of the conditions of contemporary cultural production. As a nomadic institution, the Academy initiates events and discussions at different locations in Cologne, and elsewhere.

The Academy works in close cooperation with a diversity of cultural institutions and communities both locally and internationally. Ranging from member-developed projects to the funding of external projects and residencies, or the running of a Youth Academy, our programme reflects on the cultural flows, ruptures and questions that arise in a world where intercultural contact is increasing and inevitable.


Die 2012 von der Stadt Köln gegründete Akademie der Künste der Welt ist ein loses virtuelles Kollektiv von Kulturschaffenden – bildenden Künstlern, Musikern, Tänzern, Autoren, Filmemachern, Kuratoren – mit unterschiedlichen Hintergründen und von verschiedenen Kontinenten, eine Kultureinrichtung und Produktionsplattform.

Die in Köln, einer Stadt der Immigranten, ansässige Akademie geht bei ihrer Auseinandersetzung mit den globalen Bedingungen des Post- und Neokolonialismus über eurozentristische Doktrinen der Kulturgeschichte hinaus und vermeidet dabei die Romantik des Multikulturalismus, der Globalisierung und der Identitätspolitik. Angesichts eines gesellschaftlichen und politischen Umfelds, das tiefgreifend durch die erdrückende Logik des globalen Finanzmarkts und neoliberaler Kräfte geprägt ist, ermöglicht und unterstützt die Akademie Praktiken, die sich mit diesen Bedingungen befassen und sie infrage stellen. Sie fördert Prozesse der Reflexion, der Intervention und der Kollaboration, die auf ein kritisches Verständnis und eine Transformation der zeitgenössischen kulturellen Produktionsbedingungen abzielen. Als nomadische Institution initiiert die Akademie Veranstaltungen und Diskussionen an verschiedenen Orten in Köln und anderen Städten.

Die Akademie arbeitet eng mit einer Reihe von lokalen wie internationalen kulturellen Einrichtungen und Gemeinschaften zusammen. Unser Programm, das von durch Mitglieder entwickelten Projekten über die Finanzierung externer Projekte und Aufenthaltsstipendien bis hin zur Jungen Akademie reicht, reflektiert über die kulturellen Ströme, Brüche und Fragen, die in einer Welt entstehen, in der die interkulturellen Beziehungen zunehmen und unvermeidlich sind.