Galerie Rüdiger Schöttle

International renommierte Künstler wie Jeff Wall, Thomas Ruff, Goshka Macuga oder Florian Süssmayr wurden in der Galerie Rüdiger Schöttle erstmalig in Deutschland gezeigt. Die 1968 gegründete Galerie ist aus der Münchner Kunstwelt nicht mehr weg zu denken und besticht seit Jahrzehnten durch ihr vielfältiges und inspirierendes Ausstellungsprogramm für zeitgenössische Kunst.

Judith Csiki


Als Rüdiger Schöttle 1968 eine Galerie eröffnete, war es sein Hauptanliegen, in München ein Forum für die damals noch wenig bekannten Formen konzeptueller Kunst zu schaffen. Viele der damaligen Künstler sind mit Ausstellungen bis heute im Galerieprogramm vertreten; hinzu kamen jüngere Vertreter dieser Richtung, wie Rodney Graham, Katharina Fritsch, Jenny Holzer und Thomas Schütte.

In den 80er Jahren erweiterte sich das Spektrum der Galerie um fotografische Positionen, hier wären vor allem James Coleman, Andreas Gursky, Candida Höfer, Thomas Ruff und Thomas Struth zu nennen. Dazu kommen neue Ansätze in der Malerei, wie von Günther Förg, der durch seine Nähe zur Fotografie eine aktuelle Verbindung zu dem neuen Medium schuf. Die neuen Medien werden durch Jeff Wall und James Coleman vertreten, später kamen Künstler wie Anri Sala, David Claerbout hinzu.

Diesen Schwerpunkten ist das Galerieprogramm bis heute verpflichtet, wobei neben den langjährig präsentierten KünstlerInnen auch immer wieder junge Kunst gezeigt wird, in den letzten Jahren auch neue Positionen junger Kunst aus osteuropäischen Ländern.

Quelle: Interview mit Rüdiger Schöttle, in Art&Signature