Kunstverein München

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+++NEU IM KUNSTVEREIN: KINO+++ (EN)

The line between ‘Art’ and ‘Cinema’ is slippery. And so, Kunstverein München will spend 2016 sliding along that liminal terrain. We’ll do this primarily by focusing on its more elastic operatives — ‘artists’ and ‘filmmakers’ whose designations rest easiest in QUOTATION marks, and whose films complicate disciplinary categorization. In other words, films that make the distinction irrelevant (if it exists at all).

Film, video, animation, slides, whatever — moving images selected from either edge of the disciplinary fence will be screened in the Kunstverein’s first-ever purpose-built Kino. This newly carpeted and curtained 'black box' space will occupy a room on the first floor.

A year-long program developed by Belgian film curator Vincent Stroep, in dialogue with Kunstverein director Chris Fitzpatrick. Their dialogue will continue after the screening, with a conversation about the film and, more generally, about the Kino.

The Kino will operate in two modes:

At night, films will be premiered triweekly, with the space oriented to accommodate large audiences and more discursive or performative components. During the Kunstverein’s normal daytime hours, the films will be screened at set times, or on loop, from the comfort of a small array of sofas, to accommodate closer, or even repeated, viewing.


DE

Der Kunstverein München ist eine Plattform für zeitgenössische Kunst im Zentrum von München. Nicht nur für die Münchner Szene ist der Kunstverein ein wichtiger Knotenpunkt, sondern auch international regt er zu Diskussion und Austausch an. Besonders am Kunstverein ist das vielfältige, manchmal kontrovers diskutierte Programm, das die multidisziplinären Ansätze nach außen hin gut reflektiert. Nina Gscheider

Als Verein in privater Trägerschaft agiert der Kunstverein München mit seinen knapp 1.000 Mitgliedern in relativer Unabhängigkeit sowohl von unmittelbar ökonomischen wie auch (kultur)politischen Interessen. Diese doppelte Autonomie prädestiniert den Kunstverein als Ort des künstlerischen Experiments, in dem ohne falsche Rücksicht auf politische Verpflichtungen oder merkantiles Kalkül innovative kuratorische Arbeit geleistet werden kann. Seine schlanke Organisationsform erlaubt ihm darüber hinaus flexibel, schnell und unbürokratisch auf aktuelle künstlerische Entwicklungen zu reagieren und diese aktiv mitzugestalten. Gerade diese aktive Gestaltung gegenwärtiger künstlerischer Entwicklungen hat der Kunstverein in den letzten Jahren zunehmend im internationalen Maßstab verfolgt.
(Aus der Webseite der Institution)

Der Kunstverein München eröffnete 2015 sein Programm mit Bart von der Heides letzter Ausstellung als Direktor dieser Institution. Ab März desselben Jahres übernimmt Chris Fitzpatrick den Leitungsposten, um mit einer sehr taktischen Anmerkung zu starten: Für die allererste Ausstellung wird die Vitrine an der Aussenseite der Fassade benutzt. Die Vitrine als diskreter, minimaler Raum wird zur Bühne für Angie Keefer, die erste Künstlerin, die Fitzpatrick in den Kunstverein einlädt. Zur Ankündigung des neuen Direktors des Kunstvereins München meinte Fitzpatrick zu Monopol Magazin (22.10.2014), nicht zu sehr an den Grundsätzen rütteln zu wollen, aber die Institution behutsam zu verändern.