Lenbachhaus

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Unweit vom Königsplatz strahlt seit Mai 2013 das Neue Lenbachhaus in gelb-goldener Fassade. Vier Jahre lang wurde es durch das Architektenbüro Norman Foster + Partners zielstrebig umgebaut, erweitert und generalsaniert. Der Neubau ummantelt wie ein U die alte Lenbach Villa und stellt als architektonischen Hingucker den Mittelbau im Inneren teilweise frei. Erst 1929 wurde die ehemalige Residenz des Münchner Künstlerfürsten Franz von Lenbach zum Museum erklärt. Heute wahrt der Neubau dezent die historische Gartenansicht und somit den alten Eingangsbereich zum Museum.

Die Städtische Galerie im Lenbachhaus ist bekannt für ihre weltweit größte Blaue Reiter Sammlung. Eine Schenkung die das Haus 1957 Gabriele Münter, der ehemaligen Lebensgefährtin Wassily Kandinskys, zu verdanken hat. Sie vermachte damals dem Haus über 500 Werke und legte damit das Fundament für ein städtisches Museum von Weltrang. Bernhard Köhler, der wohlhabende Schwieger-Onkel August Mackes komplettierte die Sammlung einige Jahre später mit Werken von Franz Marc und Macke.

In den letzten zwei Jahren, seitdem das Museum wiedereröffnet hat, hat sich nicht nur ausstellungstechnisch, sondern auch personell viel getan: Nicht nur, dass Helmut Friedel in den Ruhestand gegangen ist und Matthias Mühling ihm auf den Direktoren-Chefsessel folgte, auch kam mit Eva Huttenlauch vom MMK aus Frankfurt eine neue Kuratorin für das Zeitgenössische ans Museum. Ihr erster Akt wir die Ausstellung „So ein Ding muss ich auch haben“ sein, die ab dem 19. Mai 2015 zu sehen ist.

Ronja Lotz