ZI - Zentralinstitut für Kunstgeschichte

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Das ZI ist der Ort für wissenschaftliche Recherchen im Bereich der Kunstgeschichte – mindestens in Deutschland, wenn nicht weltweit. Die einmalige Präsenzbibliothek mit über 500.000 frei zugänglichen Medien und 1100 abonnierten Zeitschriften bietet ihren Nutzern die Möglichkeit, sich nahezu jedem Thema der Kunstgeschichte zu widmen. Seit wenigen Monaten stehen die Türen des ZI nun auch Studierenden des Fachs offen.

Zugleich ist das ZI auch ein Ort mit Vergangenheit: Situiert am Königsplatz, in der Beletage des ehemaligen NSDAP-Verwaltungsgebäudes, erinnern seine Räume noch heute jeden Besucher an das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte. Die Aufarbeitung der Rolle der Kunstgeschichte im Dritten Reich ist daher traditionell einer der stärksten Forschungsschwerpunkte des Instituts.

Hinzu kommt seit den siebziger Jahren ein ausgeprägter Bezug zur Kunst Frankreichs. Dieser wurde zuletzt durch den Ankauf einer Sammlung von 450 sogenannten ‚Graphzines‘ – graphische Künstlerbücher und -zeitschriften der französischen Underground-Szene (erschienen 1977-2005) – erweitert. Der Bestand wird seit dem aufgearbeitet und dem interessierten Publikum in Vitrinen-Ausstellungen präsentiert.

Tobias Teutenberg