Lesung & Konzert – 'The wound is the place where light enters you‘

Dschalāl ad-Dīn ar-Rūmī

Bist du eifersüchtig auf die Großzügigkeit des Ozeans? Warum diese Freude irgendwem verweigern? Fische halten das heilige Wasser doch nicht in Tassen fest! Sie schwimmen darin – kreuz und quer – Durch das gewaltige, freie Wasser. (Dschalāl ad-Dīn ar-Rūmī)

Der iranische Musiker Omid Niavarani (seit 2013 an der Hochschule für Musik und Theater München, seit 2016 Promotion bei Prof. Dr. Dettmann) spielt persische Percussion auf Daf und Tombak. Die Rhythmen der Sufis und der Derwisch-Drehtänze sind ihm wohl vertraut. Der Drehtanz wurde schon im 9. Jahrhundert von den Sufis in Bagdad praktiziert und dann von Sultan Walad, Rūmīs Sohn, anlässlich der Organisation des Mevlevi-Ordens (Rumis Nachfolger) institutionalisiert und perfektioniert.

Ruth Geiersberger, Performerin und Sprecherin, liest ausgewählte Gedichte von Dschalāl ad-Dīn ar-Rūmī.